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La Boheme – 16.09.2010
Von admin | 6.August 2010
In unserem Shop www.vienna-ticket.com, haben wir noch 4 Karten für dieses bereits ausverkaufte Veranstaltung.
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Kurz zur Erinnerung: Die hoch gelobte Inzenierung in der Wiener Staatsoper von
La Bohème
von Giacomo Puccini
hat für viel Aufsehen gesorgt. Für dieses Veranstaltung sind keine Karten mehr in der Staatsoper Wien erhältlich.
Inszenierung: Franco Zeffirelli
Bühnenbild: Franco Zeffirelli
Kostüme: Marcel Escoffier
Spieldauer: 2 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1
1. AKT: IN DER MANSARDE
Der Weihnachtsabend in der von vier jungen Künstlern bewohnten armseligen Mansarde wird sich kaum von anderen Abenden unterscheiden: Marcel arbeitet an einem Gemälde, Rudolf, Dichter und Schriftsteller, blickt über die Dächer von Paris. Sie haben kein Geld, sie frieren und sind doch guten Muts. Ein Bündel Manuskripte heizt den Ofen nur für Augenblicke. Collin, seines Zeichens Philosoph, kommt unverrichteter Dinge nach Hause – das Leihhaus war geschlossen. Aber der vierte, Schaunard, der Musiker, hat mehr Glück. Er erzählt, keiner hört zu – die mitgebrachten Lebensmittel versprechen ein frohes Fest. Schaunard aber will es anders – am Weihnachtsabend wird ausgegangen. Noch droht Gefahr: der Hausbesitzer klopft und verlangt die Miete. Ein Glas Wein und die Freundlichkeit der Künstler lassen ihn in die Falle stolpern; zwinkernd spricht er von einem Liebesabenteuer, Grund genug für die Freunde, ihm mit gut gespielter moralischer Entrüstung die Tür zu weisen.
Rudolf bleibt noch, um einen Artikel zu beenden, während die anderen ins Café Momus vorausgehen. Es klopft: eine junge Frau ist draußen, sie möchte die erloschene Kerze anzünden. Von Husten gequält, sinkt sie zusammen. Dann, dankbar für gewährte Hilfe, will sie wieder gehen; doch der Wohnungsschlüssel ist, nicht ganz zufällig, in Verlust geraten, die Zugluft läßt alle Lichter verlöschen. In der Finsternis finden sich die Hände. Mimì werde sie genannt, läßt sie wissen, sie sticke Blumen … Draußen rufen die Freunde. Der Weihnachtsabend hat seine Trübseligkeit verloren.
2. AKT: DAS QUARTIER LATIN
Das Studentenviertel von Paris bietet ein buntes Bild. Scharen von Menschen durchziehen die Straßen. Rudolf kauft seiner Mimì ein Häubchen und lädt sie ins Café Momus ein, stellt sie den Freunden vor, freut sich an deren Bewunderung. Nur Marcel hat Kummer, und sein Kummer hat einen Namen: Musetta. An der Seite eines ebenso alten wie reichen Galans erscheint sie, mit der festen Absicht, alle Register der Verführungskunst zu ziehen. Diesem in aller Öffentlichkeit vorgetragenen Ansturm ist Marcel nicht gewachsen: und eine alte, große Liebe wird frisch gekittet.
3. AKT: DIE BARRIERE D’ENFER
Ein trüber Februarmorgen an der Zollschranke, die einen Pariser Vorort von der Innenstadt trennt. Arbeiter, Fuhrleute, Milchfrauen werden durchgelassen, ziehen an der Schenke vorbei, die von einem halbfertigen Bild Marcels geziert wird.
Der Wind scheint Musettes Stimme herüberzuwehen. Es ist kalt.
Mimì hatte Streit mit Rudolf, Marcel soll vermitteln. Rudolf scheine sie zu fliehen, sie wisse nicht warum.
Auch Marcel ahnt nicht die wahren Gründe; Rudolf entdeckt sie ihm: Mimì sei todkrank, sie habe nur noch kurze Zeit zu leben, und er ertrage nicht, sie leiden zu sehen. Er muß noch mehr ertragen: Mimì hat ihr Todesurteil mitangehört, ein Hustenanfall verrät ihre Gegenwart. Und Rudolfs Liebe gelingt das Schwerste: Verzweiflung zu mildern, Ruhe in das gequälte Herz zu bringen. Seltsamer Kontrast: Marcel und Musetta. Ihre Liebe scheint den Streit zu suchen.
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Topics: Giacomo Puccini, La Bohemé, Oper, Staatsoper | Kein Kommentar »





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